Kapsel BAGKAPSELENDOSKOPIE

Berufsausübungsgemeinschaft
Gastroenterologie GbR

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Kapselendoskopie



Mit der Kapselendoskopie ist es erstmals möglich geworden, die innere Oberfläche des Magen-Darm-Kanals für diagnostische Zwecke bildlich darzustellen. Vor allem für Darmblutungen mit unklarer Ursache und bei Patienten mit unklaren Unterleibsbeschwerden in Verbindung mit Durchfällen ist den Gastroenterologen damit ein wichtiges Werkzeug in die Hand gegeben worden.

Leider wird die Methode zurzeit noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Durchführung
Bei dem Verfahren schluckt der Patient eine gummibärchengroße Videokapsel, die während ihrer etwa achtstündigen Darmpassage Bilder an einen Datenrekorder überträgt. Die Dünndarmkapsel wird allein von der Eigenbewegung (Peristaltik) des Darmes durch den Magen-Darmtrakt transportiert.

Zur Datenübertragung werden am Oberkörper des Patienten – ähnlich wie beim Langzeit- EKG - Elektroden befestigt oder er muss eine spezielle Weste tragen, in der die Elektroden eingewebt sind. Es werden ca. 65.000 Bilder aufgezeichnet. Die auf dem Rekorder gespeicherten Daten werden nach Beendigung der Untersuchung auf eine Workstation überspielt, wo mittels spezieller Software ein so genanntes Video zur Auswertung erstellt wird. Auf diese Weise kann vor allem der vier bis fünf Meter lange Dünndarm untersucht werden, der bisher nur schwer zugänglich war.

Die Anwendung für die Dickdarmuntersuchung ist seit 2007/2008 durch eine spezielle Kapsel mit 2 Videochips ebenfalls möglich geworden.

Die Untersuchung ist schmerzfrei. Der Patient sollte zwölf Stunden vorher nüchtern sein. Um sicher zu gehen, dass der komplette Verdauungstrakt gut gereinigt ist, kann am Tag vor der Untersuchung auch ein leichtes Abführmittel eingenommen werden. Das erleichtert die Bearbeitung und Auswertung der Bilder.

Die Auflösung der Kamera beträgt 0.1 Millimeter mit einer Vergrößerung von 1:8. Das Blickfeld der Pillcam SB2 ist 156º. Eine physikalische Besonderheit der Videokapsel, die bei der herkömmlichen Endoskopie nicht zu finden ist, ist der häufig vorhandene Flüssigkeitsfilm zwischen dem optischen Dom und der Schleimhaut. Dieser trägt zu einer erstaunlich guten
Bildqualität bei, so dass sogar Zotten dargestellt werden können.

Nach der Untersuchung wird die Mini-Kamera innerhalb von drei Tagen ganz normal mit dem Stuhlgang ausgeschieden. Die Kapsel selbst ist ein Einmalartikel und wird für die Auswertung nicht benötigt. Sie kann unbedenklich entsorgt werden.



 
 
 
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Ärzte der Berufsausübungsgemeinschaft:

DIRK ASDONK
DR. MED. KARL HEINZ DITGES
DR. MED. WALTER FRASCH
PD DR. MED. JOHANNES GROSSMANN
DR. MED. ULRICH HEINEN
DR. MED. HANS-GEORG HÖRSTER
PROF. DR. MED. HUAN N. NGUYEN
DR. MED. MICHAEL PAUW
DR. MED. INGRID STUMPFE

 
 
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